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Sportregion Weser-Ems
Satzung Tennis im TSV
Satzung des Tennisverein im Turn- und Sportverein Riemsloh e.V.

Gliederung
§ 1 Name und Sitz des Vereins
§ 2 Zweck des Vereins
§ 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen
§ 4 Rechtsgrundlage
§ 5 Gliederung des Vereins
§ 6 Organe des Vereins
§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft (ordentliche Mitglieder)
§ 8 Datenschutzerklärung
§ 9 Mitgliedsbeiträge
§ 10 Ehrenmitgliedschaft
§ 11 Erlöschen der Mitgliedschaft
§ 12 Ausschlussgründe
§ 13 Maßregelungen
§ 14 Rechtsmittel
§ 15 Rechte der Mitglieder
§ 16 Pflichten der Mitglieder
§ 17 Vorstand
§ 18 Vertretungsrecht
§ 19 Aufgaben des Vorstands
§ 20 Vereinsjugend
§ 21 Mitgliederversammlung
§ 22 Aufgaben und Tagesordnung der Mitgliederversammlung
§ 23 Allgemeine Schlussbestimmungen
§ 24 Satzungsänderungen
§ 25 Auflösung des Vereins
§ 26 Vermögen des Vereins
§ 27 Geschäftsjahr
§ 28 Salvatorische Klausel

§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen: Tennisverein im Turn- und Sportverein Riemsloh e. V.
Der Sitz des Vereins ist Melle-Riemsloh.
Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Osnabrück eingetragen werden.
Nach der Eintragung wird dem Wort „Tennisverein“ die Abkürzung „e.V.“ hinzugefügt.

§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung des Tennissports und der Jugendarbeit. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch sportliche Übungen und Leistungen im Sportbereich Tennis, wobei besonderer Wert auf die körperliche Ertüchtigung der Jugend gelegt wird.
Der Verein ist politisch, konfessionell und ethnisch neutral.
Gemeinnützigkeit
1. Der Tennisverein im Turn- u. Sportverein Riemsloh e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landes, des Landessportbundes oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.

§ 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen
Der Verein ist als Zweigverein ordentliches Mitglied des TSV Riemsloh e.V.
Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen e.V. mit seinen Gliederungen sowie im Niedersächsischen Tennisverband e.V. und regelt im Einklang mit deren Satzungen seine Angelegenheiten selbständig.

§ 4 Rechtsgrundlage
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung ausschließlich geregelt.

§ 5 Gliederung des Vereins
Der Verein besteht aus:
ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung (§ 21)
b) der Vorstand (§ 17)

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft (ordentliche Mitglieder)
Die ordentliche Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person auf schriftlichen Antrag erwerben, sofern sie sich zur Befolgung der gültigen Satzungsbestimmungen durch eigenhändige Unterschrift bekennt. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift mindestens eines gesetzlichen Vertreters.
Der Vorstand kann innerhalb von 3 Monaten die Anmeldung, vom Tage des Eingangs gerechnet, annullieren. Dem Antragsteller muss die Ablehnung, die keiner weiteren Begründung bedarf, schriftlich zugestellt werden. Wird die Aufnahme abgelehnt, so steht dem Antragsteller das Beschwerderecht beim Vorstand zu, der endgültig entscheidet.

§ 8 Datenschutzerklärung
Mit dem Beitritt des Mitglieds nimmt der Verein seine Adresse, sein Geburtsdatum und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System des Vorstandes und der Geschäftsstelle gespeichert. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
Als Mitglied des TSV Riemsloh e.V. werden die Daten vom Verein zwecks Abgleich von Doppelmitgliedschaften an den TSV Riemsloh e.V. gemeldet und dort nach gleichen Bestimmungen gespeichert.
Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich intern nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z. B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern sowie Mailadresse einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
Als Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen mit seinen Gliederungen sowie der Fachverbände deren Sportart im Verein betrieben werden ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Geburtsdatum und Anschrift. Bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z. B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, Mailadresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Im Rahmen von Ligaspielen oder Turnieren meldet der Verein Ergebnisse und besondere Ereignisse (z. B. Platzverweise u. s. w.) an den Verband.
Pressearbeit
Der Verein informiert die Tagespresse sowie örtliche Zeitungen und Zeitschriften über Turnierergebnisse und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auf der Internetseite des TSV Riemsloh e.V. veröffentlicht.
Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins bzw. des TSV Riemsloh e.V. entfernt. Der Verein benachrichtigt die hiervon gleichfalls betroffenen Verbände von dem Widerspruch des Mitglieds.
Weitergabe von Mitgliedsdaten an Vereinsmitglieder
Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinsleben, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Turnieren sowie Feierlichkeiten durch Aushang in den vom Verein genutzten Räumlichkeiten und/oder Vereinsschriften bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung, mit Ausnahme von Ergebnissen aus Ligaspielen und Vereinsturnierergebnissen. Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert. Macht ein Mitglied geltend, dass er die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsmäßigen Rechte benötigt, händigt der Vorstand die Liste nur gegen die schriftliche Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.
Beim Austritt werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre durch den Vorstand aufbewahrt.

§ 9 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge sowie Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Die Mitgliedsbeiträge sind eine Bringschuld. Sie werden im voraus fällig und sind jährlich zu zahlen.
Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 10 Ehrenmitgliedschaft
Die Ehrenmitgliedschaft kann durch 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung an Vereinsmitglieder und Gönner des Vereins verliehen werden, wenn diese sich für den Verein besonders verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

§ 11 Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung an den Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum 31.12. eines Jahres.
Die Austrittserklärung Minderjähriger bedarf der Unterschrift mindestens eines gesetzlichen Vertreters.
b) Ausschluss aus dem Verein durch einen Vorstandsbeschluss
c) Tod
Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die auf Grund der bisherigen Mitgliedschaft zur Entstehung gelangten Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.

§ 12 Ausschlussgründe
Gründe für die Ausschließung (§ 11 b) sind:
a) unehrenhaftes Verhalten sowohl innerhalb als außerhalb des Vereins
b) Unverträglichkeit
c) Vergehen gegen die Vereinsbestimmungen
d) Verstöße gegen § 16 dieser Satzung (Pflichten der Mitglieder)
Ist von einem oder von mehreren Mitgliedern ein Antrag auf Ausschließung aus einem der obigen Gründe angetragen, so entscheidet der Vorstand darüber, ob die gestellte Anklage begründet ist oder nicht. Hält der Vorstand die Anklage für begründet, so hat er den Betreffenden von dem gegen ihn erfolgten Antrag in Kenntnis zu setzen. Falls derselbe binnen 3 Tagen seinen Austritt aus dem Verein nicht angezeigt hat, muss der Vorstand den Antrag auf Ausschließung an die innerhalb der nächsten 4 Wochen stattzufindende Mitgliederversammlung (§ 22 h) stellen, wo selbst dem Beklagten das Recht der Verteidigung zusteht. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann frühestens nach Ablauf eines Jahres mit Zustimmung des erweiterten Vorstandes wieder aufgenommen werden.
e) wenn ein Mitglied mit entehrenden, gerichtlichen Strafen belegt ist. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand.
f) Ein Mitglied, das trotz vorhergegangener zweimaliger schriftlichen Mahnung seinen Beitrag nicht entrichtet, gilt ohne weiteres als gestrichen; ein wegen Verweigerung des Beitrags Ausgeschlossener darf nur wieder aufgenommen werden, wenn derselbe seine rückständigen Beiträge einschl. angefallener Gebühren etc. bezahlt hat.

§ 13 Maßregelungen
Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen der Vereinsorgane verstoßen, können unbeschadet des (§ 11b) nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:
1. Verweis
2. zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und der Veranstaltungen des Vereins
Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.

§ 14 Rechtsmittel
Gegen einen Ausschluss (§ 11b) sowie gegen eine Maßregelung (§ 13) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen - vom Zugang des Bescheides gerechnet - beim Vorsitzenden des Vereins einzureichen. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung
(§ 22 g) endgültig.

§ 15 Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins nach den geltenden Bestimmungen zu nutzen.

§ 16 Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind verpflichtet:
a) den Satzungen des Vereins und des Landessportbundes Niedersachsen e.V. sowie des Niedersächsischen Tennisverbandes e.V., wie auch die Beschlüsse der genannten Organisationen zu befolgen
b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln
c) die festgelegten Beiträge auch im Einzugsverfahren zu entrichten
d) in allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenden Rechtsangelegenheiten deren Sportgerichte in Anspruch zu nehmen und sich deren Entscheidung zu unterwerfen. Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit der Mitgliedschaft oder dem Sportbetrieb im Zusammenhang stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.
e) zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft.

§ 17 Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a) dem/der 1. Vorsitzenden
b) dem/der 2. Vorsitzenden
c) dem/der Schatzmeister(in)
d) dem/der Schriftführer(in)
e) dem/der Sportwart(in)
f) dem/der Jugendwart(in)
g) dem/der Breitensportwart(in)
Der Vorstand nach Pos. a - g) wird für jeweils zwei Jahre von der Mitgliederversammlung (§ 21) gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.
Der alte Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.
Sollte in zwei weiteren im Abstand von 6 bis 8 Wochen aufeinanderfolgenden, hierzu eigens einberufenen Mitgliederversammlungen kein neuer Vorstand (a) - c) gewählt werden, wird die Auflösung des Vereins (§ 25 Abs. 2 ff) eingeleitet.
Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstandes, nach den Bestimmungen des § 23 dieser Satzung, Personen die sich in herausragender Weise um den Verein verdient gemacht haben, zum/zur Ehrenvorsitzenden ernennen. Sie gehören dem Vorstand mit beratender Stimme an.

§ 18 Vertretungsrecht
Die Vorstandsmitglieder nach § 17 a) - c) bilden den geschäftsführenden Vorstand. Sie sind die gesetzlichen Vertreter des Vereins im Sinne von § 26 BGB. Hierbei können jeweils nur zwei von ihnen gemeinsam den Verein vertreten.

§ 19 Aufgaben des Vorstands
Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften dieser Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen.
Der Vorstand ist dem Vorstand des TSV Riemsloh e.V. zur Berichterstattung verpflichtet, wenn es die Belange des TSV Riemsloh e.V. erfordern. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit den dem Verein vom TSV Riemsloh e.V. zur Erfüllung des Vereinszwecks zur Verfügung gestellten Anlagen und Einrichtungen sowie für die Regelung der Nutzung der übrigen Sportstätten in Melle-Riemsloh.
Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen, die nicht Bestandteil dieser Satzung sind, erlassen. Ordnungen werden vom Vorstand mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen.
Der Vorstand ist ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstigen dauernden Verhinderungen von Mitgliedern innerhalb der Vereinsorgane deren freies Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.
Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit der Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Es entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu fertigen.

§ 20 Vereinsjugend
1. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden.
2. In diesem Falle gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstandes bedarf.
3. Der/Die Jugendwart(in) wird von der Jugendversammlung nach den Bestimmungen der Jugend-ordnung gewählt und leitet die Vereinsjugend.
4. Der/Die Jugendwart(in) ist von der Mitgliederversammlung zu bestätigen und ist Mitglied des Vorstandes (§ 17 e)

§ 21 Mitgliederversammlung
Die den Mitgliedern bezüglich der Vereinsleitung zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung als oberstes Organ des Vereins ausübt.
Sämtliche Mitglieder über 16 Jahre haben eine Stimme. Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Die Anwesenheit der Mitglieder unter 16 Jahren ist erwünscht.
Mindestens einmal jährlich findet im ersten Quartal eine ordentliche Mitgliederversammlung zwecks Beschlussfassung über die in (§ 22) genannten Aufgaben statt. Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung durch Aushang im Vereinsheim einberufen. Durch Hinweise in der örtlichen Presse soll zusätzlich auf die Mitgliederversammlung aufmerksam gemacht werden.
Bei Bedarf kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn die Einberufung von 15 Prozent aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Anträge zur Tagesordnung sind 5 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende. Das Verfahren der Beschlussfassung richtet sich nach dem § 23 Abs. 2 ff.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 22 Aufgaben und Tagesordnung der Mitgliederversammlung
Der Mitgliederversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.
Die Aufgaben sind insbesondere:
a) Wahl des Vorstands (§ 17 a) - g)
b) Bestätigung des/der Jugendwart(in) (§ 20 Abs.4)
c) Wahl von mindestens zwei Kassenprüfer(inne)n;
Wiederwahl ist maximal einmal zulässig.
d) Entlastung des Vorstands bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung.
e) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Beiträge (§ 9)
f) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
g) Entscheidung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss (§ 11b) oder eine Maßregelung (§ 13) des Vorstandes.
h) Entscheidung über einen Ausschließungsantrag (§ 12 d)
Die Tagesordnung einer Jahreshauptversammlung sollte mindestens folgende Punkte umfassen:
a) Feststellung der Stimmberechtigten
b) Rechenschaftsberichte über den geschäftlichen und sportlichen Bereich des Vereins
c) Bericht der Kassenprüfer(innen)
d) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
e) Genehmigung des Haushaltsplanes für das laufende Geschäftsjahr
f) Neuwahlen
g) Anträge

§ 23 Allgemeine Schlussbestimmungen
Die Einberufung der Mitgliederversammlung ist ordnungsgemäß erfolgt, wenn sie 8 Tage vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung, wie im § 21 bestimmt, bekanntgegeben wurde.
Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift wörtlich mitgeteilt werden.
Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienen stimmberechtigten Mitglieder gefasst.
Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben oder auf Antrag durch Stimmzettel.
Sämtliche stimmberechtigten Mitglieder sind zur Stellung von Anträgen zur Tagesordnung bis 5 Tage vor dem Versammlungszeitpunkt befugt.
Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, welches vom Vorsitzenden und dem/der Protokollführer(in) zu unterzeichnen ist.
Das Protokoll muss Angaben über die Zahl der Erschienenen, die Beschlussfähigkeit, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten.
Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.
In allen Versammlungen ist das Protokoll der letzten Versammlung zu verlesen und von den Anwesenden zu genehmigen.

§ 24 Satzungsänderungen
Änderungen und Ergänzungen der Satzung können vom Vorstand oder mindestens einem Viertel der ordentlichen Mitglieder beantragt werden. Sie bedürfen der Zustimmung des Vorstandes des TSV Riemsloh e.V.
Durch Zustimmung der Mitgliederversammlung mit zwei Dritteln Mehrheit erhalten sie Recht.

§ 25 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins können nur zwei im Abstand von 4 bis 6 Wochen aufeinanderfolgende Mitgliederversammlungen mit je 9/10 Mehrheit der erschienen Mitglieder beschließen. Die Auflösung bedarf der Zustimmung des Vorstandes des TSV Riemsloh e.V.
Für den Fall der Auflösung des Vereins sind die Vorstandsmitglieder (§ 17 a - c) zu Liquidatoren bestellt. Deren Rechte und Pflichten richten sich nach § 47 ff BGB. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 26 Vermögen des Vereins
Die Mittel des Vereins sowie die sonst vorhandenen Vermögensbestände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen nach Abdeckung etwaiger bestehender Verbindlichkeiten an den TSV Riemsloh e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für sportliche und gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 27 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 28 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt und wirksam.
Der Vorstand ist ermächtigt etwaige Forderungen des Amtsgerichtes bzw. der Finanzbehörden nach redaktionellen Änderungen dieser Satzung vorzunehmen.


Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 01.03.2004 beschlossen. Sie tritt mit dem Tag der Genehmigung durch das Amtsgericht in Kraft.

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